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Donnerstag, 20. Juli 2017

Flower Power - immer wieder...

Vor einiger Zeit hatte ich über einen neuen Flower Power Quilt berichtet, den ich gerade in Arbeit habe.
Meine Ausstellung in der "Galerie im Foyer" im Hennefer Rathaus rückt unweigerlich näher und ich möchte gerne etliche neue Quilts präsentieren. Es wird also Zeit, auch diesen Quilt fertig zu bekommen; ich gebe mein Bestes!


Nun liegt er also unter der Maschine und das Quilten macht gute Fortschritte. Ich hoffe, ihn am Wochenende fertig zu haben.
Daneben habe ich noch drei andere Projekte in Arbeit und am liebsten würde ich an allen gleichzeitig arbeiten. Nun muss ich mir selbst Geduld auferlegen, was nicht immer leicht ist. Zumal mir schon wieder neue Ideen im Kopf herum schwirren...

Montag, 3. Juli 2017

Blauer Hexagonquilt - meine Urlaubsfreude

Vor einigen Wochen postete Renate Dehrberg Fotos von ihren neuesten Hexagon Kissenhüllen. Ich war damals noch unentschlossen, was ich als Urlaubsbeschäftigung mitnehmen wollte und war sofort von der Idee dieser tollen der Resteverwertung infiziert.
Auf der Suche nach passenden Stoffen fielen mir Reste einer älteren Jinny Beyer Bordüre in die Hände und sofort entstand in meinem Kopf die Farbkombination - verschiedene Blautöne und etwas Grün. Dank des teilweise schlechten Wetters an der nordspanischen Atlantikküste waren das Mittelteil schnell genäht und gestern habe ich die Bordüre drum herum gesetzt, der schwierigste Teil des Unternehmens. Et voilà, hier ist das Top:


Diesen Quilt werde ich auch von Hand quilten, nachdem ich bei meiner amerikanischen Auftragsarbeit wieder Freude daran gefunden habe. Ich werde mich auf die Bank vor unserer Tür setzen und beim Quilten den Ausblick auf unseren schönen Garten genießen. Bald gibt es dann Fotos vom fertigen Quilt. Ach ja, einen neuen, schwarz/weißen Hexi Quilt habe ich schon im Kopf...

Dienstag, 30. Mai 2017

Ein amerikanischer Quilt...

...ist fertig.
Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich ein Quilttop aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhalten hatte, aus dem ich einen Quilt anfertigen sollte. Eine in Deutschland lebende Amerikanerin hatte mir den Auftrag erteilt.
Seinerzeit hatte ich auch über die Probleme berichtet, da irgend jemand das Top gewaschen hatte und die meisten Stoffkanten sich aufgelöst hatten.


so schlimm waren mehrere Stellen


die ganzen Fadenknäuel mussten entfernt werden


zwei solche Eimerchen waren zum Schluss gefüllt mit den abgeschnittenen Fäden


Nachdem alle Nähte vorsichtig nachgenäht waren, ging es an das Setzen des Quilts und nach langen Überlegungen, welche Quiltnähte bei den unterschiedlich großen Patches und Blöcken überhaupt möglich waren, endlich auch ans Handquilten. Dies war der Teil der Arbeit, der mir am meisten Spaß gemacht hat.
Um ein Label für den Quilt anfertigen zu können, bat ich die Auftraggeberin um den Namen der Frau, die das Top angefertigt hatte und, wenn möglich, ein paar Informationen. Diese geben einen spannenden Einblick in ein typisch amerikanisches Frauen Leben des 19./20. Jahrhunderts:



Bei Derjenigen, die das Top angefertigt hat, handelt es sich um die Urgroßmutter meiner Auftraggeberin. Sie wurde 1872 in Irland geboren und wanderte, als ihr Vater, ein Farmer, eine Gruppe für die Überfahrt zusammen gestellt hatte, mit ihrer Familie in die USA aus.
Nachdem ihr nur wenig Schulunterricht zuteil wurde, brachte sie sich selbst das Lesen und Schreiben bei und arbeitete später als Konditorin bei einer wohlhabenden Familie. In dieser Zeit heiratete die Tochter dieser Familie Samuel Clemens, besser bekannt als Mark Twain, und lebte mit diesem noch viele Jahre in ihrem Elternhaus.
Die Urgroßmutter heiratete zweimal. Mit ihrem ersten Mann hatte sie zwei Kinder. Nach dessen Tod ehelichte sie einen gebürtigen Iren, mit dem sie zwei Töchter hatte. Nachdem dieser durch seine Trunksucht zu Tode gekommen war, machte sie aus ihrem Haus eine Pension. Sie starb 1959 im Staat New York. 



Freitag, 7. April 2017

Ton Schulten - zu Besuch in Ootmarsum

Energie und Farbe tanken in den Niederlanden


Der Kurs war vorbei und ich hatte das dringende Bedürfnis, mal wieder etwas anderes als die eigenen vier Wände zu sehen. Seitdem wir in den siebziger Jahren mal eine Zeitlang in NL gewohnt haben, zieht es uns in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder dorthin.
Ich liebe die kleinen alten Hansestädte rund ums Ijsselmeer, die schön dekorierten Häuser und die blühenden Gärten. Besonders jetzt im Frühjahr eine Augenweide.
Wir verbrachten drei sonnige Tage in Elburg und fuhren anschließend nach Ootmarsum, wo im Café Rien Schulten der Künstler selbst seine Mittagspause am Nebentisch verbrachte. Ich habe darauf verzichtet, ihn mit einem Tourifoto zu belästigen.
Ootmarsum ist ein sehr hübsches Künstlerdorf mit zahlreichen Galerien und netten Geschäften. Die Verlockung, von dort etwas mitzunehmen ist groß. Auch bei meinem dritten Besuch hier fand sich wieder etwas, das unbedingt mit nach Hause wollte.
Zunächst ging es am Museum Ton Schulten vorbei, dem ich später noch einen Besuch abgestattet habe.

Unseren Hund interessieren augenscheinlich andere Dinge


Nach unserem Cafébesuch, der die Wartezeit bis zur Öffnung der beiden Galerien "Chez Moi" von Ton Schulten überbrückte, machten wir noch einen kurzen Gang zum Skulpturengarten, bevor wir uns die Galerien ansahen.


13 Uhr - jetzt wird die Tür geöffnet

In den Galerien und im Museum herrscht striktes Fotografier Verbot - leider, leider; um sich eine Replique der Bilder mit nach Hause zu nehmen - wenn's denn schon kein Original sein kann - gibt es zahlreiche Bücher und Karten. Aber die Gemälde im Original gesehen zu haben, ist durch keine Abbildung zu ersetzen. Ich bin immer wieder begeistert von der Leuchtkraft und positiven Energie, die seine Bilder auf den Betrachter übertragen. Man kann sehr lange davor verweilen und entdeckt in den übereinander aufgetragenen Farbschichten immer wieder eine neue Tiefe.
Ich kann nicht erklären, warum das so ist, aber ich gehe jedes Mal wieder mit neuer Energie und voller Inspiration für zukünftige Quilts (nicht unbedingt in Nachahmung seiner Bilder) nach Hause und schöpfe neue Kraft für meine Arbeit.
Ich bin sicher, das war nicht mein letzter Besuch!



Dienstag, 28. März 2017

Kreatives Kurswochenende

Ton Schulten, ein noch immer attraktives Thema. Ein kreatives Kurswochenende ist vorbei und die Kursteilnehmerinnen sind mittlerweile wieder zuhause angekommen. Alle mit einem bis auf ein paar Applikationen fertigen Top!


Roswithas Top ohne Ränder



und hier sehr ausdrucksstark mit den beiden Rändern


Selbst die arg erkältungsgeplagte Christiane hat's geschafft und freut sich über das Ergebnis.


nur noch ein paar Baumapplikationen...


Gerda, unsere Nachteule, hat viel genäht und auch schon einige Applikationen aufgebracht


Weitere Kronen und Stämme werden folgen


Besonders begeistert hat uns Gerda mit dem fertigen Quilt aus dem letzten Kurs Flower Power, den sie im Februar hier gemacht hat.


             Besonders interessant die Hintergrundgestaltung und das Maschinenquilten


Ich freue mich jedes mal, wenn ich fertige Quilts sehe, die in meinen Kursen entstanden sind. Hoffentlich werde ich auch die TS Quilts fertig sehen. Ich würde mich freuen.

Sonntag, 5. März 2017

Flower Power, die never ending story

Hatte ich schon erwähnt, dass ein neuer Flower Power Quilt in Arbeit ist? Eigentlich schon seit Oktober, doch wegen meiner orthopädischen Malaisen war ich lange Zeit außer Gefecht gesetzt und ich kam nicht weiter.


Das erste Layout Ende Oktober


Seit dem Wochenende nun habe ich wieder Teile zugeschnitten - gefühlte 1000 - und heute Morgen mit frischem Schwung angefangen, sie zusammen zu setzen.
Ein "Block" besteht aus zwei Quadraten und einem Rechteck, genäht 3" x 3" (7,5 x 7,5 cm) groß. Zunächst habe ich einige Streifen (links im Bild) zusammen gesetzt, danach je vier "Blöcke" zu einer Einheit verbunden.

Hier sind die unteren Blöcke schon zusammen genäht


 Nun geht es darum, die Lücken zu füllen und dafür muss ich erst einmal wieder schneiden, schneiden, schneiden. Noch habe ich also Einfluss auf die mittlere und obere Farbgestaltung. Gleichzeitig muss ich mir überlegen, wie ich meine derzeit drei - vielleicht ja auch mehr - Blüten auf dem Untergrund verteile. Ich bin selbst schon ganz gespannt...

Gleichzeitig arbeite ich ja auch noch an dem antiken amerikanischen Quilttop. Dort habe ich mittlerweile alle Nähte geschlossen, die Blöcke, die in Relation zu den Verbindungsstreifen zu groß waren, vorsichtig eingehalten und nun geht es daran, das Sandwich zu quilten.
Ich werde weiter berichten...
Bis demnächst auf dieser Seite
Heide

Mittwoch, 1. März 2017

Louet Webstuhl Hollandia in gute Hände abzugeben

Heute habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, mich von meinem Webstudio zu trennen 😢. Leider spielt mein Rücken nicht mehr mit und die Zeit fehlt mir auch - obwohl ich so viele tolle Ideen hätte.
Bei meinem Webstuhl handelt es sich um einen  Louet Hollandia mit einer Webbreite von ca. 130 cm. Er verfügt über 8 Schäfte und 10 Tritte und eignet sich sowohl zu Weben von feinen Geweben wie auch zum Weben von Teppichen. Er ist aus solider Buche gefertigt und der Baum ist bei Nichtbenutzen anklappbar, so dass er weniger Platz einnimmt.

schräg von vorne

seitlich - über die waagerechten  Streben, hier die eine im Vordergrund, ist der Baum anklappbar


von hinten sieht man deutlich die Litzen mit dem bequemen Texsolvsystem und oben auf dem Querholm integriert ist der Reedekamm


hier sieht man die Lade mit einem mittleren Blatt, mit dem ich Teppiche gewebt habe

Zu meiner Webausstattung gehören mehrere unterschiedliche Webblätter, viele verschieden große Schiffchen, eine Webbank und sonstiges umfangreiches Zubehör sowie wie Garne, Wollen und Anleitungsbücher.
Der Hollandia wird leider nicht mehr hergestellt. Das Nachfolgemodell "Delta" ist aktuell ohne umfangreiches Zubehör für knapp 5.000 € UVP gelistet. Meine Preisvorstellung liegt für alles zusammen in einem niedrigen vierstelligen Bereich und ist verhandelbar.
Ach ja, einen Schärbaum zum bequemen Schären der Kette habe ich natürlich auch noch...
Interessiert? Bitte über Kontakt unter www.quilt-around.com melden.

Dienstag, 28. Februar 2017

Antikes amerikanisches Quilttop soll ein Quilt werden

Vor einiger Zeit habe ich mich dazu überreden lassen, aus einem Quilttop vom Anfang des 20. Jahrhunderts einen Quilt zu machen.
Als ich  das Top dann zugeschickt bekam und zum ersten mal in der Hand hielt, traf mich fast der Schlag. Irgend jemand hatte das gute Stück, so wie es aussah, wohlmeinend in der Maschine gewaschen. Das Ergebnis: Unmengen von Fadenknäulen auf  der Rückseite, sich auflösende Stoffkanten und unterschiedlich eingelaufene Stoffe.



Mittlerweile sitze ich seit über einer Woche daran, Nähte nachzunähen und Blöcke, die im Verhältnis zu den Verbindungsstreifen zu groß oder krumm sind, möglichst unsichtbar zu verkleinern. Denn ohne das, werde ich gar nicht quilten können.


In  der Zwischenzeit habe ich schon sehr bereut, dass ich den Auftrag unbesehen angenommen habe. Noch bin ich fest entschlossen, mich der Herausforderung zu stellen und einen der Zeit entsprechenden Quilt anzufertigen. Ich fürchte nur, mit den angegebenen 3 Monaten werde ich nicht hinkommen...
Demnächst zeige ich mal ein Zwischenergebnis. bis dahin mache ich mir selber Mut.
Heide

Montag, 9. Januar 2017

Bonnkreativ - bis zum nächsten Mal...

Lange drauf gewartet, Stoffe gefärbt, Packungen gemacht, Workshop vorbereitet und alles nach Bad Godesberg gebracht. Dank meiner messeerprobten Helfer schnell aufgebaut und Samstag Morgen mit Spannung erwartet. Viele Besucher oder eher wenige? Wie ist meine Platzierung auf der Bühne? Sieht man meinen Stand überhaupt?
Samstag Morgen - alles vergessen. Großer Ansturm, viele Workshop Teilnehmerinnen, viel Interesse an meinen Stoffen, Kursanmeldungen.

Workshop "Soulstitches"


Samstag Abend erschöpft aber zufrieden. Und dann die Heimfahrt...
Um 2015 endlich in Hennef. Noch was zu Abend essen und dann nur noch schlafen. Morgen geht's weiter.
Sonntag Abend beim Abbau immer noch etwas glatt und Nebel. Wieder so eine Heimfahrt.
Aber die Messe - nach über 10 Jahren die erste wieder - hat Spaß gemacht. Viele "alte" Bekannte wieder gesehen, welche Freude!
Nächstes Jahr auf ein Neues?